Würdezentrierte Therapie WzT

«Was bleibt - Erinnerungen am Ende des Lebens»

 

Seit den ersten Veröffentlichungen zur Würdezentrierten Therapie (Dignity Therapy) in Kanada und den USA stösst diese weltweit beachtete manualisierte Kurzintervention für Patienten mit lebensverkürzenden und lebensbedrohenden Erkrankungen auf grosses Interesse. In der von Harvey M. Chochinov auf empirischer Basis entwickelten Würdezentrierten Therapie wird anhand eines semistrukturierten Interviews mit Patientinnen und Patienten ein persönliches Schriftstück gestaltet, das sie ihren Menschen, Angehörigen oder Freunden hinterlassen können. Die einfühlsamen Fragen, die während des Gesprächs gestellt werden, orientieren sich an den Gedanken, Gefühlen und Sorgen hinsichtlich der Zeit nach dem Tod. Sie dürfen anregen darüber zu sprechen, was im Hier und Jetzt besonders wichtig erscheint. Die Würdezentrierte Therapie ist eine kostbare Möglichkeit, sinnhafte Aspekte des Lebens aufzuzeichnen, die Not der Patienten zu lindern, die Angehörigen bei der Bewältigung ihrer Trauer zu unterstützen und Trost zu spenden.

 

Doris Büchel ist Autorin für Biografien und Briefe. Sie ist in Buchs/SG aufgewachsen und lebt in Triesenberg/Liechtenstein.

 

Weitere Informationen: www.sleepless-sheep.com